GEZ-Reform: Alle Haushalte zahlen Pauschalgebühr

Die Konferenz der der Ministerpräsidenten hat entschieden: Ab 2013 werden die öffentlich-rechtlichen Rundfunkgebühren nicht mehr nach Gerät, sondern für jeden Haushalt abgerechnet. Das bedeutet jeder muss zahlen, jedoch nicht unbedingt das mehr gezahlt wird.

Einfachere aber nicht mehr Gebühren

Bislang wurde für ein Fernsehgerät monatlich ein Betrag von 17,98 Euro eingezogen, für Radios oder so genannte neue Medien, zu denen auch Smartphones und das iPad gehören, werden 5,76 Euro fällig. Doch die Ministerpräsidenten der Bundesländer sind der Ansicht, dass dieses Art der Gebührenverteilung nicht mehr zeitgemäß ist und wollen das System vereinfachen. Jeder Haushalt soll in Zukunft einen einheitlichen Betrag zahlen, egal welche Geräte dort vorhanden sind. Dieser soll nicht wesentlich teuerer sein, als die bisherigen Gebühren für ein Fernseher.

Jeder zahlt – WGs und Großfamilien im Vorteil

Damit erspart sich die GEZ die undankbare Arbeit der Kontrolle einzelner Haushalte, was auch zum schlechten Ruf dieser Institution geführt hat. Haushalte mit vielen Bewohnern profitieren klar von der neuen Regelung, jene die jedoch gar nicht auf diese Medien zugreifen werden ab 2013 auch die Gebühr zahlen müssen. Für Zweit- oder Ferienwohnungen wird die Gebühr nicht ein zweites Mal berechnet, es soll lediglich einen Auschlag geben. Mit der neuen Regelung werden die GEZ-Einnahmen vereinfacht, jedoch werden sie zumindest im privaten Gebrauch vermutlich insgesamt weniger in die Kassen bringen.

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